Nach Quickie am helllichten Tag

Bahnsteig-Lüstling stellt sich Polizei - aus diesem Grund

Vor einiger Zeit kursierte ein Video im Netz, das ein Pärchen zeigte, das sich an einem Londoner Bahnsteig vergnügte. Nun ging der Sittenstrolch selbst zur Polizei.

Nun wurde die schnelle Nummer am helllichten Tage dem Pärchen zum Verhängnis: Im August wurden die beiden gefilmt, wie sie sich auf einem Bahnsteig in London vergnügten (wir berichteten). Es kam, wie es kommen musste: Die Aufnahmen landeten im Internet und wurden tausendfach geteilt. Auch die Polizei bekam diese zu sehen. Nun hat das Stelldichein für den jungen Mann ein böses Nachspiel, das er jedoch selbst eingeleitet hatte.

Schäferstündchen am Bahnsteig: Video sorgt im Netz für Furore

Laut britischen Medien habe der 23-jährige Psychologie-Student Dominic R. die junge Frau in einem Pub kennengelernt. Anschließend konnten die beiden ihre Lust nicht mehr zügeln und fielen übereinander her, als sie auf die S-Bahn warteten. Es schien sie auch nicht sonderlich zu stören, dass sie bei ihrer frivolen Tat gefilmt wurden. Nach dem Quickie in aller Öffentlichkeit schlenderten die beiden Hand in Hand zur Bahn und stiegen ein. Laut Medienberichten seien die beiden alkoholisiert gewesen.

Im Netz sorgte das 90-sekündige Video für Aufsehen. Auch zahlreiche Medien berichteten über das Schäferstündchen der beiden. Während sich auf Twitter viele über das Paar lustig machten, fand die Polizei das Video nicht sonderlich komisch und ermittelte wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses. Die Behörden fahndeten sogar mit Bildern aus dem verhängnisvollen Video nach den Tätern.

Passend dazu: Polizei erwischt Paar in flagranti im Auto - und es macht einfach weiter.

Nach schneller Nummer am Bahnsteig: "Ich stand völlig neben mir"

Und so bekam das Filmchen auch eine Person zu Gesicht, die es vermutlich überhaupt nicht gefiel, was sie da sah, nämlich die Mutter des 23-jährigen Lüstlings. Und diese stellte ihren Sohn wegen seines unrühmlichen Verhaltens zur Rede - mit der Folge, dass er sich selbst der Polizei stellte. Beim Verhör gestand er reumütig: "Ich stand völlig neben mir." Auch die Tatsache, dass die beiden eine große Menge Alkohol konsumiert hatten, konkret handelte es sich um Rum, bestätigte Dominic R. den Beamten.

Nun muss er seine Strafe abbüßen, nämlich 212 Euro. Außerdem muss er an einem Abstinenzprogramm teilnehmen. Und zwar geht es dabei um Enthaltsamkeit beim Alkoholgenuss, nicht bei körperlichen Begierden...

In letzter Zeit kam es immer wieder zu Vorfällen von freizügigen Aktionen aus aller Welt. Hier wurde beispielsweise ein englisches Pärchen beim Schäferstündchen in einem fahrenden Auto gefilmt - mit Tempo 110 auf der Autobahn. Nicht ganz zu rasant ging es in diesem Uber-Taxi zu, in dem eine Prostituierte auf dem Beifahrersitz mitfuhr. Was dann passierte, konnte der Fahrgast auf der Rückbank zunächst nicht fassen.

Etwas diskreter verhielt sich ein Feuerwehrler aus Manchester, der ein Bild ins Netz stellte, bei dem er Verkehr in einem Feuerwehr-Truck hat. Doch damit nicht genug an frivolen Schäferstündchen in der Öffentlichkeit: Wir berichteten beispielsweise über ein Techtelmechtel in der Warteschlange einer Pizzeria, hinter einer Mülltonne auf der Straße oder auch am Strand.

Gibt es solche Vorfälle auch hierzulande? Nach Recherchen von tz.de ist beispielsweise der Ostpark in München ein beliebter Treffpunkt in der Swingerszene. Und auch der frivole Trend "Dogging" sorgte bereits für Ärger in der bayerischen Landeshauptstadt.

Was wurde eigentlich aus diesen Porno-Legenden?

Video: Glomex

Rubriklistenbild: © Twitter / @ErenLDN

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