Die Realität ist anders

Studie deckt auf: So lange sollte Sex eigentlich dauern

Sex dauert meistens nicht so lange, wie wir es uns wünschen.
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Sex dauert meistens nicht so lange, wie wir es uns wünschen.

Wie wenig Zeit sich viele für die schönste Nebensache der Welt nehmen, zeigt eine US-Studie. Dabei ist die gewünschte und die tatsächliche Dauer eine ganz andere.

Wie immer reicht die Zeit nicht aus für die schönen Dinge im Leben. Auch beim Sex muss es ab und zu schnell gehen. Verabredungen stehen an, die Schicht beginnt, oder Besuch hat sich angekündigt. Dabei sind die meisten mit Quickie-Sex gar nicht so sehr zufrieden, wie eine US-Studie zeigt.

Wie lang dauert der perfekte Sex?

Diese Frage stellt die Grundlage für die Untersuchung an der University of Kentucky dar. Unter der Versuchsleitung von Dr. Kristen Mark sind dabei 14.400 Frauen und Männer über ihr Sexualleben befragt worden. Dabei befanden sich sowohl Singles, als auch Vergebene unter den Teilnehmern. 

Das Ergebnis: Im Durchschnitt nehmen sich die Probanden 10 Minuten Zeit für das Schäferstündchen. Kurioserweise handelt es sich dabei jedoch nicht um die "echte" Dauer, sondern nur um die empfundene Zeitspanne. Der eigentlich Akt dauer nämlich selten länger als fünf Minuten, wie aus einer bereits bestehenden Studie hervorgeht.

Passen zum Thema: Was ist die besten Uhrzeit für Sex?

So lange sollte das Liebesspiel eigentlich dauern

Aber nicht nur über die eigentliche Dauer des Geschlechtsverkehrs, sondern auch über das Wunschdenken gaben die Befragten Auskunft. Und die Geschlechter sind sich hier ausnahmsweise sogar einig: Der Sex muss länger dauern! Im besten Fall wollen Männer 20 Minuten lang Sex haben, bei den Frauen sind es zwischen 15 und 20 Minuten. Den Damen sollte etwas mehr Zeit beim Liebesspiel auch entgegenkommen, wie Expertin Dr. Mark erklärt: "Wie wir schon von früheren Studien wissen, brauchen Frauen für den Höhepunkt an Befriedigung, Orgasmen und maximalem Vergnügen etwas länger als Männer." 

Ein weiteres interessantes Ergebnis der Untersuchung: Ein Drittel der Befragten gab an, wenigstens einmal pro Woche Oralsex zu haben. 

Hier erfahren Sie, was Frauen von Analsex wirklich halten.

Sex-Gen und G-Punkt: Die irren Erkenntnisse der Forscher

Woman in ecstasy
Wissenschaftler haben bei ihren Forschungen einige interessante Dinge rund ums Thema Sex herausgefunden. Mehr dazu erfahren Sie in der Bildergalerie. © Getty Images/iStockphoto
Wissenschaftler haben bei ihren Forschungen einige interessante Dinge rund ums Thema Sex herausgefunden. Mehr dazu erfahren Sie in der Bildergalerie.
Es gibt ein Sex-Gen: Menschen mit einer Mutation auf dem so genannten D4-Rezeptor-Gen sind besonders stark und leicht erregbar, hat der israelische Psychologieprofessor Richard Ebstein mit seinem Team herausgefunden. Außerdem sind sie sexuell deutlich aktiver als Menschen ohne diese Mutation. 30 Prozent der Bevölkerung sollen es besitzen. © pixabay
Oralsex ist gar kein Sex:  Das Department for Family Studies der University of Kentucky berichtet, dass knapp 80 Prozent der jungen US-Bürger glauben, dass Oralsex noch kein Sex ist. Alles also eine Frage der Interpretation...
Oralsex ist gar kein Sex:  Das Department for Family Studies der University of Kentucky berichtet, dass knapp 80 Prozent der jungen US-Bürger glauben, dass Oralsex noch kein Sex ist. Alles also eine Frage der Interpretation... © Getty Images/iStockphoto
Two sexy young women
Dumm f**** gut, wollen Hobby-Feldforscher herausgefunden haben. Aber gilt der Umkehrschluss, dass schlaue Menschen schlechter im Bett sind? Zumindest Professor Tyler Cowen von der George Mason University kommt in seinen Untersuchungen zu dem Ergebnis. Allerdings bezieht er sich auf Studien mit Heranwachsenden und deren Sexerfahrung. Eine andere Arbeit bestätigt jedoch auch für Erwachsene, dass diese weniger Sex haben bzw. haben möchten, je schlauer sie sind. © Getty Images/iStockphoto
Besserer Sex durch High Heels?
Besserer Sex durch High Heels? Die italienische Urologin Maria Cerruto legt diesen Verdacht nahe. Entscheidend für die Orgasmusfähigkeit einer Frau soll die Fitness der Beckenbodenmuskulator sein. © pixabay
Je größer der Winkel zwischen Fußsohle und Boden, desto besser das Training, heißt es. Wer keine Lust auf Pilates hat, soll also hochhackige Schuhe tragen. Orthopäden werden es mit Grauen hören ...
Je größer der Winkel zwischen Fußsohle und Boden, desto besser das Training, heißt es. Wer keine Lust auf Pilates hat, soll also hochhackige Schuhe tragen. Orthopäden werden es mit Grauen hören ... © pixabay
Suche nach dem G-Punkt
Suche nach dem G-Punkt: Der G-Punkt ist für Männer so etwas wie der heilige Gral im weiblichen Körper. Gibt es ihn wirklich? Italienische Forscher um den Endokrinologen Emmanuele Jannini haben sich auf die Suche begeben und sind fündig geworden. © pixabay
woman in panties
Allerdings sollen nur 70 Prozent der Frauen über das ominöse Lustzentrum verfügen. Kurze Wegbeschreibung: Der G-Punkt soll eine verdickte Stelle im Gewebe zwischen Harnröhre und Vagina sein. Viel Spaß bei der Suche.  © Getty Images/iStockphoto
Die irren Ergebnisse der Sex-Forscher
S perma macht glücklich: Forscher der State University at Albany haben herausgefunden, dass Sperma Frauen glücklich macht. Frauen, die ohne Kondom Geschlechtsverkehr hatten, neigten demnach weniger zu Depressionen als Probandinnen, die zum Gummi griffen. © pixabay
Sex soll 13 Minuten dauern
Sex soll 13 Minuten dauern: Wie lange soll Sex dauern? Maximal 13 Minuten, sagen Forscher der State University of Pennsylvania und stützen sich auf die Aussagen von Psychologen, Ärzten, Paartherapeuten, Krankenschwestern und Sozialarbeitern. © Getty Images/iStockphoto
Gut im Haushalt, gut im Bett
Gut im Haushalt, gut im Bett: Heute schon gebügelt? Der Populärpsychologe Joshua Coleman will herausgefunden haben, dass Männer, die im Haushalt helfen, auch besseren Sex haben als klassische Machos. Das soll auch mit der Zufriedenheit der Frau zusammenhängen. © Getty Images/iStockphoto
Fremdgehen ist dumm: Wissenschaftler wie der Psychologieprofessor Satoshi Kanazawa haben herausgefunden, dass dumme Männer eher fremdgehen als schlaue Geschlechtsgenossen.
Fremdgehen ist dumm: Wissenschaftler wie der Psychologieprofessor Satoshi Kanazawa haben herausgefunden, dass dumme Männer eher fremdgehen als schlaue Geschlechtsgenossen. © pixabay
Tribute to Bambi
Große Brüste für alle Fälle: Große Brüste entsprechen nicht nur den Träumen vieler Männer, sondern sind auch in vielen Lebenslagen nützlich. Das hat der Psychologe Nicolas Guéguen von der Université de Bretagne-Sud in seinem Experiment bewiesen. © picture alliance / dpa
Daniela Katzenberger: TV-Sternchen zur Hauptsendezeit
Bei seinem Feldversuch postierte er unterschiedlich attraktive Frauen sowie Frauen mit unterschiedlicher Oberweite als Anhalterinnen am Straßenrand. Das Ergebnis: Mit der Körbchengröße steigt die Hilfsbereitschaft der Männer. Frauen waren immer gleich hilfsbereit. © picture alliance / dpa
Künstliche Brüste
Ähnlich verhält es sich übrigens beim Trinkgeld für aufreizend gekleidete Bedienungen. Dabei sahnten in einem Versuch des Marketingprofessors Michael Lynn von der Cornell University in Ithaca vor allem attraktive Kellnerinnen über 30 (in ihrer sexuellen "Hochphase") sowie Blondinen und Frauen mit großer Oberweite überdurchschnittlich ab. © picture alliance / dpa
Salzen für guten Sex
Salzen für guten Sex: Salzarm gleich sexarm, so lautet das Ergebnis zweier französischer Forscher. Wer mit seiner Nahrung zu wenig Salz aufnimmt, verspürt angeblich weniger Lust. Bei Frauen sinkt die Fruchtbarkeit, bei Männern hapert es unter Umständen bei der Erektion. © pixabay
Richtig guter Sex macht schwanger
Richtig guter Sex macht schwanger: Laut dem englischen Andrologen Allan Pacey von der University of Sheffield macht richtig guter Sex schwanger - zumindest mit höherer Wahrscheinlichkeit als schlechtes Liebesspiel. Hintergrund: Bei gutem Sex ejakulieren Männer bis zu 50 Prozent mehr Spermien. © dpa
Nur schlaue Männer sind Abschlepper: Psychologen der University of California versichern, dass Frauen nur One-Night-Stands mit Männern eingehen, die sie auch intellektuell ansprechen.
Nur schlaue Männer sind Abschlepper: Psychologen der University of California versichern, dass Frauen nur One-Night-Stands mit Männern eingehen, die sie auch intellektuell ansprechen. © Getty Images/iStockphoto
Nicht am Sex sparen: Wer Spendierhosen trägt, darf diese auch öfters herunterlassen als ein Geizkragen, sagt der Psychologe Daniel Kruger von der University of Michigan. 
Nicht am Sex sparen: Wer Spendierhosen trägt, darf diese auch öfters herunterlassen als ein Geizkragen, sagt der Psychologe Daniel Kruger von der University of Michigan.  © Getty Images/iStockphoto
Trikottausch im Bett:
Trikottausch im Bett: Reizwäsche oder Nachthemd - oder vielleicht sogar ein Trikot? Eine Umfrage der Modefirma mycelebrity-fashion.co.uk in Großbritannien besagt, dass mehr als ein Drittel der Männer sich ihre Frauen im Bett im Trikot ihres Lieblingsteams wünschen. © dpa
Warum Hugh Hefner so alt wird: Vielweiberei könnte der Schlüssel zu einem langen Leben sein, in etwa wie bei Ober-Playboy Hugh Hefner. Das legen die Forscher Hasse Walum und Paul Lichtenstein vom Karolinks-Institut in Stockholm nahe. Männer über 60 Jahre aus polygamen Gesellschaften haben demnach eine um zwölf Prozent höhere Lebenserwartung als Männer, die sich mit einer Frau zufriedengeben. © dpa
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Das Vagina-Parfum: Sexuallockstoffe taugen auch als Parfum. Im Vagina-Sekret stecken Kopuline, ein Gemisch kurzkettiger Fettsäuren. Diese bewirken bei Männern eine Steigerung des Testosteronspiegels um bis zu 150 Prozent. © dpa
Sperma als Gesichtscreme: Es dürfte eines der geheimsten Hausmittel aller Zeiten sein: Sperma!
Sperma als Gesichtscreme: Es dürfte eines der geheimsten Hausmittel aller Zeiten sein: Sperma! Die Biochemiker Frank Madeo und Tobias Eisenberg von der Karl-Franzens-Universität in Graz behaupten das. Sperma ist demnach eine ganz besondere Hautcreme. Darin steckt Spermidin, ein natürlicher Stoff, der eigentlich in allen Körperzellen steckt, aber im Sperma hochkonzentriert vorkommt. © dpa

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